Pausenspiele und Sprüche

 

 


Äs Häsli dinne oder läär,
das usefinde isch nid schwär.
Wenn du ä guete Roter bisch,
säg mer jetz wo S’Häsli  isch.“

Es benötigt drei Becher/Schachteln. Unter einem Becher/einer Schachtel wird eine kleine Hasenfigur versteckt. Das Kind vermischt die Becher/Schachteln so lange, bis die anderen Kinder das Sprüchli aufgesagt haben.

 


„BI   BA  BE
i welre Hand hat’s meh ? “


Ein Kind geht im Zimmet umher. In der einen Hand sind zwei Muggelsteine, in der anderen einer. Es geht zu einem anderen Kind.

 

 



„Zige, zage, zoge, säg mr was isch obe?
Dr Stei oder nüt?“

Das Kind geht im Kreis umher und sagt dazu den Spruch auf. In einer Hand hat es einen Stein, die andere ist leer. Es geht zu einem anderen Kind/Mami/Papi welches raten darf. Ist es korrekt, darf ein neues Kind umhergehen.

 


„Chrugeli, mugeli, i welere Hand han i mis Chrugeli? Rot oder Grüen?“

Das Kind geht im Kreis umher und sagt dazu den Spruch auf und mischt hinter seinem Rücken die beiden „Chrugeli“. Es wählt sich ein Kind aus
und streckt eine Faust aus. Das andere Kind kann raten, ob Rot oder Grün drin ist.

 


„Sand oder Wasser.
Wasser oder Sand.
Was hani ächterd do i minreHand?“

2 Filmdosen oder andere Behälter sind gefüllt. Eine mit Wasser, eine mit Sand. Das Kind geht umher und sagt das Sprüchli auf. Es streckt eine Hand einem anderen Kind aus und dieses darf raten.

 


„Gigampf
Rössli stampf,
goldige Ring,
(Name des Kindes) spring!“

Ein Holzreif wird gedreht und dazu sagen alle gemeinsam das Sprüchli auf. Sobald der Reif genügend tief dreht, darf das Kind rein-und raushüpfen. Alle zählen gemeinsam wie oft es dies schafft. Anschliessend wird der Reif an ein anderes Kind verschenkt.


„I rugele mini Chugele zum/zur ... Name...“
Eine Holzkugel wird zu einem Kind /Mami/Papi nach Wahl gerollt. Vorher sagt das Kind den Spruch auf.


„I bi dr Schneemaa chugelrund
und bi ganz gärn dr Gröscht.
Drum gimmer Schnee,
denn bisch drby,
gisch  mer Sunne, ischs verby.“


Ein Kind hat einen gelben und einen weissen Knopf in der Hand und geht zum „Sprüchli“ im Kreis umher. Dort wo das „Sprüchli“ endet, bleibt das Kind stehen und fragt sein Vis-à-vis, welche Hand es möchte. Erscheint weiss, wächst der Schneemann und das Kind darf vor das andere und erneut umhergehen. Erscheint gelb schmilzt der Schneemann und alle  die „angehängt“ sind gehen auf ihren Platz zurück.

 


„Im erschte Stock, im zwöite Stock,
gits feine Rüeblichueche.
Wenn du au es Stüggli wottsch,
denn muesch nä halt go sueche.“

In einer Hand hat das Kind eine kleine Holzkarotte. Es ballt die Fäuste und tippt diese beim Sprüchli sagen aufeinander. Ein Kind darf raten. Ist es richtig, wird dieses zum Spieler. Ist es falsch, darf das andere Kind noch einmal eine Runde spielen.

 


Tellerspiel
Eine Holzplatte oder Kork-Pfannenuntersetzer sind mit zwei verschiedenen Seiten gestaltet. Dies kann je nach Thema angepasst werden. Ein Kind geht zu einem anderen und fragt z.B: „Sunne oder Räge?“
Das Rate-Kind darf eine Seite auswählen und das Frage-Kind dreht den Teller in der Mitte des Kreises. Hat das Rate-Kind richtig geraten, ist es an der Reihe.


Nuss-Boccia
In der Mitte des Kreises wird die goldene Nuss platziert. Es werden 5 verschieden farbig angemalte Baumnüsse verteilt und nacheinander gerollt. Wer am nächsten bei der goldenen Nuss landet, darf noch einmal. Die anderen verschenken ihre Baumnuss einem anderen Kind.


Müsli-Nest
3 Reifen im Kreis (rot, blau, gelb) verteilen. Alle hüpfen im Zimmer rum- solange bis das Glöggli klingelt. Dann stehen sie in einen Reif (ein Mausnest) und bleiben dort. Aus dem Fühlsack wird eine Maus gezogen (rot, blau, gelb). Ist es z.B eine rote Maus, müssen alle  die im roten Reifen stehen auf ihren Platz zurück.


Würfelring
Ein Reif wird in der Mitte des Kreises positioniert. Es werden sechs verschiedene Würfel verteilt. Das jüngste Kind beginnt zu würfeln, anschliessend geht es im Uhrzeigersinn weiter. Wer die höchste Zahl würfelt, gewinnt und darf nochmal eine Runde spielen. Die anderen verschenken ihren Würfel weiter.


Ostereier
In einem Eierschachteli sind vier verschiedene Plastikeier. Ein Kind darf sie verteilen, die anderen müssen sich merken, wer welches Ei bekommt. Alle verstecken die Hände hinter dem Rücken. Anschliessnd wird die Eierschachtel verschenkt und das Kind geht mit dieser umher und muss
bei den Kindern die Eier einsammeln gehen und raten/sagen  wer welche Farbe hat.

 

 

Wettrennen
Je nach Thema können drei, vier, fünf... verschiedene kleine unterschiedliche Bilder laminiert werden. Diese werden mit einer langen Schnur an einem Holzstäbli/Spiessli befestigt.
Alle, die am Rennen teilnehmen, stehen auf ihren Stuhl. Die Soielleitung fragt:
„Sinn alli parat? Achtung, fertig, los!“
Auf „Los“ rollen alle die Schnur möglichst schnell ein. Der Gewinner ist derjenige/diejenige, bei der das laminierte Bild als erstes oben angekommen ist. Dieses Kind darf noch eine Runde spielen, die anderen müssen ihres verschenken.


Farbkugel-Jagd
Es braucht einen Holzreifen und zwei verschieden farbige Holzkugeln. Ein Kind beginnt (z.B mit einer blauen Kugel) und rollt diese im Reif los. Das zweite Kind muss zum richtigen Zeitpunkt einsteigen und seine Kugel (z.B eine gelbe) mitrollen. Ziel ist es, dass sich die Kugeln nicht berühren und stehen bleiben. Wenn dies geschafft ist, klatschen die anderen Kinder. Anschliessend werden beide Kugeln an andere Kinder verschenkt.


Wer isch schnäller ?
Auf einem laminierten Plakat (A3) sind je nach Thema verschiedenen Farbtupfer ersichtlich (z.B: verschiedenfarbige Fische, ein Regenbogen, eine Farbpalette, Ballons etc.).
Jemand ist der Schiedsrichter und zwei Kinder sitzen sich gegenüber, dazwischen liegt das Plakat. Der Schiedsrichter sagt:
„1, 2, 3 rot!“ (Blau,gelb,grün..)
Wer schneller seine Hand auf der roten Farbe hat, gewinnt und darf noch mal spielen und sich einen neuen Gegner aussuchen. Der Verlierer wird zum Schiedsrichter und der Schiedsrichter sitzt auf seinen Stuhl zurück.


„I bi ä Malermaischter “
Das Kind geht mit einer Farbpalette und einem Pinsel umher. Alle singen dazu das Lied
(I bi ä Molermaischter
und sieche mr e Gsell
Wenn’s eine isch,wo d Farbe kännt
Denn nimm ein uf dr Schtell...“

Das Kind wählt sich ein anderes aus und zeigt mit dem Pinsel auf eine Farbe. Ratet das Kind richtig, wird es zum Malermeister. Ratet es falsch, darf das andere Kind noch einmal eine Runde spielen.



„Taler, Taler du musst wandern...“
Ein Geldstück wird umhergegeben. Das Kind welches dies macht, legt bei einem anderen Kind den Taler in der Hand ab. Alle Kinder legen dabei die Handunterflächen aneinander. Am Schluss kommt der Spruch:
„Nun errate du mein Kind, wer den Taler hat geschwind. Rat, mein Kind.“
und dazu berührt das Kind, welchen den Taler versteckt hat, die Köpfe der anderen. Das letzte Kind darf raten, wer den Taler in der Hand versteckt.


Gegenstände-Salat

 

(Ideen für freiwilligen Auftrag )

 

 

 

1. Suche dir 8-15 Gegenstände aus deinem Haushalt (z.B. Spielsachen, Küchengeräte, …), lege sie vor dir auf den Boden.

 

 

 

2. Sortiere die Gegenstände z.B. nach Farbe oder Grösse, wenn du das ABC schon kannst, kannst du sie alphabetisch ordnen.

 

 

 

3. Sag laut den Namen der Gegenstände, klatsche die Silben dazu (z.B. GA-BEL).

 

 

 

4. Schreibe alle Gegenstände auf oder zeichne einen Gegenstand ganz genau ab.

 

 

 

5. Erfinde eine kurze Geschichte mit 3 der Gegenstände. Erzähle sie (Gebärde) jemandem aus der Familie.

 

 

 

6. Mache mit jemandem aus deiner Familie ein KIM-Spiel mit den Gegenständen (Person A schliesst die Augen, Person B nimmt etwas weg und versteckt es, Person A findet dann heraus, was fehlt).

 

 

 

7. Ein weiteres Spiel, das ihr spielen könnt: A beschreibt einen Gegenstand ganz genau, B findet heraus, welcher gemeint ist. Oder A fragt JA/NEIN-Fragen, um herauszufinden, welcher Gegenstand gemeint ist.

 

 

 

8. oder: A schliesst die Augen, B schlägt mit einem Farbstift oder einer Holzkelle leicht auf einen Gegenstand. Welcher Gegenstand war es?

 

 

 

 

 

Vielleicht fallen dir ja noch mehr Ideen ein....

 

Wenn du magst: Ich freue mich über Bilder oder Videos. 😊

 

Viel Spass!


Experimente für Zuhause

Experiment 1 - Wasser gefrieren lassen:
 Nimm dir ein durchsichtiges Glas, am besten aus Kunststoff und fülle ein bisschen Wasser hinein. Mach einen Strich auf den Becher, bis wohin das Wasser reicht. Stell den Becher über Nacht in den Gefrierschrank oder das Gefrierfach des Kühlschranks. Was denkst du, hat es jetzt "mehr" Eis als Wasser? Lass das Eis wieder schmelzen und schau, ob das Wasser wieder bis zum Strich kommt.

Experiment 2 - Wasserberg: Fülle Wasser in ein Glas, bis ganz knapp unter den Rand. Jetzt lässt du ganz vorsichtig Münzen von Papa oder Mama ins Glas fallen. Siehst du den "Wasserberg" der entsteht? Du kannst auch ein Spiel daraus machen: Lass abwechslungsweise mit Mama oder Papa eine Münze in das Glas fallen. Du verlierst, wenn das Wasser überläuft